Ergotherapie
Wann ist Ergotherapie hilfreich?
Bei Erwachsenen mit ...
– Neurologischen Erkrankungen (wie Schlaganfall, Parkinson, Multipler Sklerose, Demenz, Schädel-Hirn-Trauma … )
– Orthopädischen Erkrankungen (nach Hand-OP, Schulter-Arm-Syndrom, Einschränkungen der Arm- und Handmotorik, Arthrose)
– Rheumatischen Erkrankungen
– Psychischen Erkrankungen
Bei Kindern mit ...
– Entwicklungsverzögerungen
– Problemen bei Grobmotorik, Körperkoordination und
Feinmotorik (z.B. beim Malen, Schreiben, Basteln, Turnen, Essen …)
– Konzentrationsschwächen
– Schwierigkeiten im sozialen Kontakt
– Verhaltensauffälligkeiten / psychischen Problemen
– schulischen Schwierigkeiten
Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen
Es ist mir ein Anliegen, die jungen Menschen in ihrem jeweiligen momentanen Entwicklungsstand und Sein wahrzunehmen und zu respektieren. Daraus erwächst ein individueller Therapieplan, der Interessen und Begabungen einbezieht und berücksichtigt.
Gerald Hüther, ein bedeutender Hirnforscher unserer Zeit, betont sinngemäß: Ein Mensch lernt dann am besten, wenn er Interesse an der Sache hat, emotional beteiligt ist und sich sicher und angenommen fühlt.
Daher ist für mich eine wohlwollende, freundliche Atmosphäre die Basis für meine Arbeit. Nur so können neue und andauernde Strukturen im Zentralnerven-system gebildet werden.
Jean Ayres, Begründerin der sensorischen Integrationstherapie, schreibt: »In dem Moment, in dem die Hirnfunktionen vollständig und ausgewogen ablaufen, erreichen Körperbewegungen ihr höchstes Maß an Anpassung, ist Lernen eine relativ einfache Sache und angemessenes Verhalten ein ganz natürlicher Zustand.«
Ich sehe es als Ziel meiner Aufgabe als Ergotherapeutin, auf spielerische Weise Sinneswahrnehmung und -vernetzung, Motorik, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz zu fördern und zu stärken.
In meine Arbeit fließen Kenntnisse der Sinnverstehenden Entwicklungs-begleitung (SET), einem körperpsychotherapeutischen Ansatz für Kinder, mit ein.